Grippeimpfung risikobehaftet

 ©Andreas Morlok/PIXELIO

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(PvH) – in knapp zwei Wochen startet die Impfungsaktion gegen die Schweinegrippe. Mit einem Imfpstoff, der den Soldaten nicht zugemutet wird. Die Bundeswehr bekommt einen anderen Wirkstoff. Der reguläre Wirkstoff soll, so das Gesundheitsministerium,nicht bei Schwangeren angewandt werden.

„Wir sind nichts Besseres, sondern was Anderes“, so der Sprecher des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Knackpunkt sind die sog. „Verstärker“, die in dem Imstoff für die Massen enthalten ist.

Hier stellt sich die Frage, haben Lobbyisten ganze Arbeit geleistet – oder die Berater haben nicht ausreichende Fachkenntnis..?

Über 22.400 Menschen haben bisher mit der sog. „Schweinegrippe“ in Deutschland infiziert. Der Verlauf ist fast immer milde. Ob eine flächendeckende Impfung einen Sinn macht, ist selbst in Fachkreisen höchst umstritten.

Der Streitpunkt sind die sog. „Verstärker“ und Konservierungsmittel. In den USA, Astralien und vielen anderen Ländern wird ein Wirkstoff eingesetzt, der diese Substanzen nicht enthält. Die Bundeswehr bekommt ihn nun auch. Dieses Grippeserum ist millionenfach bewährt und funktioniert wie das saisonale Grippeserum. Die Nebenwirkungen sind so gut wie nicht vorhanden.

Die Gesunheitsministerin ist sich diesem Risiko wohl sehr wohl bewußt. Kinder und Schwangere sollten mit einem Serum geimpft werden, das ohne Verstärker und Konservierungsmittel auskommt.

Jetzt will man ein verstärkerfreies Serum für Schwangere und Kinder bis Ende November finden und zulassen.

Dieser Schnellschuß in Sachen Pandemie und die dazugehörende Lobbyarbeit bringen unnötige Risiken und kosten wieder Steuergelder. Auf jeden Fall hat die Pharmabranche ihren Umsatz und Profit.

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